|

Kinder kehren vom Einkauf auf dem Markt zurueck
Heute sind wir nach dem Lunch mit Miss Naziel, einer Kisuaheli-Lehrerin, nach Mwika gefahren. Diese Stadt liegt nordoestlich der Vunjo Secondary School.
Wieder sassen viel zu viele Personen in unserem Bus. Es war nicht ganz so schlimm wie in dem Dahla Dahla, den wir von Moshi zurück nach Himo genommen haben, aber wir mussten eingeengt im Gang vorne beim Fahrer stehen. Ich waere fast gegen die Frontscheibe geknallt, wenn ich mich nicht so gut an einer Stuhllehne festgehalten haette. Es gab eigentlich kaum eine Moeglichkeit sich irgendwo
anders festzuhalten.
Aber die Erfahrung im Dahla Dahla übertrifft die Situation nicht. Der Dahla
Dahla war für vielleicht 8 Personen zugelassen, aber wir sassen bzw. standen in dem Bus
bis zu 30 oder 40 Personen. Und es wurden bei jedem Halt immer noch mehr Personen hineingequetscht. Man kann sich nicht vorstellen,
wie viele Personen in so einen kleinen Bus passen. Das ist ein einzigartiges
Erlebnis, das man in Deutschland leider niemals erleben wird.
Jedenfalls sind wir lebend in Mwika angekommen und durch die Stadt bis zum Markt gegangen. Natürlich war
wieder alle Aufmerksamkeit auf uns gerichtet.

Parkplatzprobleme in Himo
Der Markt bestand aus einzelnen Staenden und an diesen Staenden wurde alles
Moegliche verkauft. Zu den verkauften Produkten gehoerten am Anfang Holzloeffel und Metallfiguren, dann kamen Staende mit Lebensmitteln. An diesen wurden Bohnen in allen moeglichen Farben und Formen verkauften. Es waren Kidneybohnen, Linsen oder
auch andere Bohnen, die ich nicht kannte. Wir haben uns dann weitergedraengelt
vorbei an Orangen-, Avocado- und Erdnussstaenden. Dann kamen Staende, an denen Khangas in allen Farben und Mustern verkauft wurden. Sascha und ich haben uns jeweils einen gekauft. Meiner ist rot
und mit gelben Blumen bemalt. Die meisten Staende waren von einer Frau mit ca. 20 gleichen Fruechten besetzt. Die Frauen sassen auf dem Boden und vor ihnen auf einer Decke lagen dann z.B. nur einige Orangen. Immer ungefähr 6 Orangen wurden zu einem Stapel zusammengelegt. Wir haben fuer einen Stapel Orangen 200 Tansanische Shilling bezahlt.
Je dichter man sich dem Zentrum des Marktes naeherte, um so enger
wurde es. Die Staende wurden voller, das heisst, es wurde dort viel mehr verkauft. Diese bestanden hauptsaechlich aus Schreibutensilien. Damit sind Hefter, Stifte und
Schreibbloecke gemeint. Langsam sahen wir auch Staende, die eine Vielzahl von Kleidung oder Schuhen anboten. Miss Naziel wollte sich einen Rock kaufen, der Preis war
ihr jedoch zu hoch. Wenn Mzungus, also Weisse dabei sind, erhöht sich der Preis automatisch
aufs Doppelte. In Deutschland wuerde man die meisten Dinge als Flohmarktsachen beschreiben.

Sascha mit Meinungsverstaerker im Rucksack vor dem
Supermarkt in Himo

Im Supermarkt in Himo

Fleischerei in Himo

Der Markt in Himo

Der Markt in Himo

Der Markt in Himo

Mapendusi auf dem Markt in Himo

Hauptstraße in Himo

Lieferservice mit Bananenstaude

Kaffeepflanze
|