
Lager am kleinen Bjursjön
Unverhofft stoßen wir auf eine Raststelle GPS 123 mit Bänken, Tisch und Feuerstelle am See. Hier sind noch ein paar Leute und angeln. Der See ist wohl fischreich und der Fang sehr gut. Ich habe den See auf den Namen „Kleiner Bjursjön“ getauft, laut Karte hat er keine Bezeichnung. Der Bjursjön liegt etwa 1,5 Kilometer weiter und knapp 100 Meter tiefer an dem Weg. Nachdem alle Angler gegen 18 Uhr verschwunden sind, kommt ein weißer Volvo vorbei und zwei Männer erkundigen sich, ob ich hier angele. Sie sind offensichtlich von der Fischereiaufsicht.

Lager am kleinen Bjursjön
Ich bin gerade dabei ein Lagerfeuer anzuzünden derweil Arian mit der Sitzbank umfällt. Wir haben beschlossen, den morgigen Tag hier zu bleiben. Wir sind ja doch schon viel gefahren und werden hier einfach mal ein wenig faulenzen. Mittlerweile ist es Mitternacht geworden und immer noch taghell. So werden wir die Gardinen im Bus zu machen müssen, damit wir besser schlafen können.

Was treibt denn der Tourist hier morgens um 5 Uhr ?
Heute wachen wir erst um 10 Uhr auf, kein Wunder es regnet richtig ab, da draußen. Da ist es im Bus noch mal so schön und urgemütlich. Nach dem Kuscheln beschließe ich den Regen zu nutzen und im See zu baden. Arian protestiert, lässt sich aber doch recht schnell überreden. Also ziehen wir uns beide im Bus aus und ich stelle die Heizung an. Dann geht’s runter an den See und wir waschen uns ausgiebig. Arian zittert beim Waschen wie Espenlaub, danach trage ich ihn zum Auto zurück. Derweil er sich im warmen Auto anzieht, spanne ich draußen das Moonshadow auf. Dann trockne ich mich im Bus ab und ziehe mich warm an. Unter dem Moonshadow frühstücken wir anschließend.
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